Volleyball World Cup der Behinderten: 2. Spiel - 2. Sieg! DBS-Volleyballer siegen weiter



Olaf Haensel erfolgreich im Angriff gegen den
slowakischen Einerblock - Foto: DBS-Privat

Weiterer 3:0 - Sieg für das deutsche Team beim Volleyball World Cup der Behinderten

Die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft der Behinderten gewinnt das zweite Vorrundenspiel beim WOVD Volleyball World Cup. Mit 3:0 schlug sie die Slowakei.

Nach dem gestrigen Auftaktsieg gegen Kasachstan zeigt das deutsche Team auch am zweiten Tag des Cups eine gute Leistung. Die heutige Begegnung Deutschland-Slowakei war auch das Finale des World Cups 2007 in Kambodscha. Damals wie heute konnte Deutschland das Spiel für sich entscheiden.

Olaf Haensel überzeugte

Die Vorgaben von Bundestrainer Athanasios Papageorgiou setzte das Team von Beginn an souverän um. Druckvolle Aufschläge und gute Blockarbeit erschwerten den Slowaken den Spielaufbau. Direktes Anspiel des gegnerischen Hauptangreifers Josef Mihalko entschärfte den slowakischen Angriff. So entscheid die deutsche Mannschaft die ersten beiden Sätze deutlich mit 25:16 und 26:15 für sich.

Im dritten Satz erhöhte sich die Eigenfehlerquote der deutschen Nationalmannschaft und die Slowaken fanden besser ins Spiel. Mit dem Ausgleich zum 12:12 stabilisierte sich das deutsche Spiel wieder. Insbesondere der unterschenkelamputierte Olaf Haensel überzeugte mit
sehenswerten Angriffen. Am Ende hieß es 25:21 für Deutschland. Morgen Abend trifft das deutsche Team auf Gastgeber Kambodscha.

Text: Sara Schiewe, Managerin der Deutschen Volleyball-Nationalmannschaft der Behinderten

Regeln

Standing Volleyball wird von behinderten Sportlern nach den internationalen Volleyballregeln der Nichtbehinderten gespielt, das heißt gleiche Spielfeldabmessung, Netzhöhe und Spielgeräte. Die einzige Ausnahme besteht in der Zusammensetzung der Mannschaft und die Athleten sind in drei Kategorien von Behinderungsgraden eingeteilt:

A) geringfügige Behinderung, z. B. steifes Sprunggelenk oder deformierte Finger an einer Hand
B) mittelschwere Behinderung, z. B. amputierter Unterschenkel oder stark verkürztes Bein
C) schwere Behinderung, z. B. amputierter Arm oder amputiertes Bein

Damit die Mannschaften vergleichbare Chancen für das Spiel haben, darf jeweils maximal ein Spieler aus der Kategorie A und es muss mindestens ein Spieler aus der Kategorie C auf dem Spielfeld stehen.


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