Seit vielen Jahren ist unsere Traditionsmannschaft ein Sympathieträger. Das war auch 2007 so. Der Kreis der aktiven Spieler ist dabei weiter gewachsen und das Netzwerk an nationalen und internationalen Kontakten wird immer dichter.
Die Bayer 04-Traditionsmannschaft um Manager Michael Kentschke bestritt im letzten Jahr insgesamt 15 Spiele im Freien, von denen bei einem Torverhältnis von 107:21 14 Spiele gewonnen wurden. Hinzu kamen insgesamt 10 Turniere, von denen das Team drei Mal als Turniersieger vom Platz ging. Weitere zwei Male wurde man erst im Finale geschlagen.
Die Ü50-Mannschaft, die sich aus einigen Spielern der Bundesliga-Aufstiegsmannschaft zusammensetzt und die von Trainer Gerhard Kentschke sowie Heinz Heitmann betreut wird, nahm an einem Turnier zur Qualifikation für die Westdeutsche Meisterschaft teil und wurde dort Erster. Leider fielen für die Endrunde zuviele Spieler aus, dass die Mannschaft daran nicht teilnehmen konnte.
Der "Gute Zweck" liegt am Herzen
Diese positive sportliche Bilanz ist jedoch nebensächlich. Das durchweg positive Auftreten für den Verein, sowie der Einsatz für soziale Belange sind viel wichtiger. So trug die Traditionsmannschaft in den vergangenen Monaten Spiele im Zusammenhang mit verschiedenen Benefizveranstaltungen wie beispielweise der Aktion „Herzenswünsche e.V." in der Glückauf-Kampfbahn in Schalke oder zugunsten der Lebenshilfe in Oberhausen aus. Anfragen nach Spielen gegen unsere Traditionsmannschaft kommen vermehrt auch aus dem Ausland. Natürlich kommt ihnen hier der Erfolg unserer Profimannschaft zugute.
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2007 vor dem gemeinsamen Besuch des Pokalfinales: Heiko Scholz und Michael Kentschke.
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Die Highlights der aktuellen Saison, die von April bis Oktober geht, stehen schon fest. Das sind der traditionelle Besuch des DFB-Pokalendspiels in Berlin mit einem Spiel am Vortag in Rädel (bei Potsdam), das Schering-Integrationsspiel in Bergkamen, das auch für den Bayer-Konzern von Bedeutung ist, sowie die Abschlusstour im Oktober nach Alicante/Spanien, die aufgrund der internationalen Beziehungen zustande gekommen ist.
Insgesamt 50 Spieler wurden bei den Spielen und Turnieren eingesetzt, von denen sieben zum ersten Mal für die Traditionsmannschaft spielten. Zu denen gehörten unter anderem der Trainer der Profis Michael Skibbe, der sich direkt mit vier Toren in die Mannschaft einfügte, Klaus Täuber sowie Sven Demandt. Auch Rüdiger Vollborn (ebenso wie Täuber Stammspieler der UEFA-Cup-Siegermannschaft von 1988) schnürte sich bei einem Hallenturnier in Oldenburg mal wieder die Fußballstiefel für die Traditionsmannschaft.
Tradition ist IN
Fortschritte wurden auf europäischer Ebene erzielt, wo Bayer 04 Leverkusen zu den Gründungsmitgliedern der „EFPA“ (Sports Group of European Former Football Players Associations), ein Verband für europäische Traditionsmannschaften, gehört. Die Nachfrage nach Aktionen mit Traditionsmannschaften wächst derzeit und das ist auch nachvollziehbar; denn der Fußball hat einen herausragenden Stellenwert in der Gesellschaft. Viele Fußballliebhaber wollen ihre Idole vergangenen Tage immer noch spielen sehen – und das gilt fast überall in Europa. Keine Frage, die Traditionsmannschaft, in der kein Spieler Geld erhält, sondern alle ehrenamtlich und gerne für den Verein spielen, leistet auch weiterhin einen wertvollen Beitrag zum positiven Image von Bayer 04 Leverkusen im In- und Ausland.

Die Bayer 04-Oldies: Sieger des Hallenturniers in Bergisch Neukirchen zu Beginn 2008