Dieter Thoma
Kurzporträt:

Die Spitznamen für Dieter Thoma waren aufgrund seines rötlich schimmernden Haares schnell erfunden. „Feuerkopf, Boris Becker des Winters oder Hitzkopf“ sind nur einige Beispiele für die Vielfalt der Namensgebung.
Weltmeister, Olympiasieger und Sieger der Vierschanzen- Tournee war er, doch ruhig und gelassen eher selten. Egal auf welcher Veranstaltung er an den Start ging, Dieter Thoma kannte nur eines: Gewinnen. Er war keiner, der sich den Mund hätte verbieten lassen. Im Gegenteil sogar. Wenn ihm etwas nicht passte, beklagte er sich und argumentierte. Den Namen Hitzkopf trug er zurecht. Doch der Schwarzwälder setzte sich auch für seine Kollegen ein, die er auch in Stunden seiner großen Siege nie vergaß.
Durch zahlreiche Knieverletzungen und der zwangsläufigen Umstellung vom Parallel- auf den V-Stil blieben ihm weitere Erfolge und Titel verwehrt. In all seinen Jahren als Skispringer konnten Fans seine Entwicklung vom Youngster hin zum Profi verfolgen. Die Sympathien, die Dieter Thoma entgegengebracht wurden, waren nur allzu verständlich. Nicht nur durch seine Siege, auch durch seine Art abseits der Schanzen zeigte er, dass er ein ganz Großer dieses Sports ist.
Größte Erfolge:
- Juniorenweltmeister 1986 im Team
- Sieger Vierschanzentournee 1989/90
- Weltmeister 1990 im Skifliegen
- Olympiasieger 1994 im Team
- Olympia-Dritter 1994 Normalschanze
- WM-Dritter 1991 im Team
- WM-Zweiter 1995 im Team
- Vize-Weltmeister 1997 Großschanze
- WM-Dritter 1997 im Team
- Olympia-Zweiter 1998 im Team
- WM-Dritter 1998 im Skifliegen
- Weltmeister 1999 im Team
- Mehrfacher Deutscher Meister
- 12 Weltcup-Siege





