6. Tag
Heute hatten wir 2 wichtige Termine. Einer fand in München in der Allianz Arena statt und der andere in Pöttmes. Ein Team unserer Begleitfahrzeugflotte fuhr Richtung München um an den Proben zur Einweihungsfeier der Arena teilzunehmen. Wie uns später berichtet wurde, tat sich ein Teilnehmer dadurch hervor, dass der heilige Rasen mit einer Fackel verbrannt wurde.
Die Radler fuhren derweil zu einer Saisonabschlußfeier der Kampflöwen Pöttmes an der auch 2 Lizenzspieler (Hoffmann und Krontiris) des TSV 1860 München teilnahmen. Wir wurden genau wie die Spieler herzlichst empfangen. Jetzt trafen wir auch mit der Fanbeauftragten Jutta Schnell und Ehemann Gerhard von der ARGE-Region 11, der gleichzeitig 1. Vorstand der Neuburger 60zger ist, zusammen. Sie hatte eine wichtige Fracht dabei.
Über die Radlabteilung des TSV München von 1860 waren extra für uns in Italien Radltrikots in blau mit dem Aufdruck unserer Löwenradsportabteilung angefertigt worden. Im rasenden Tempo fuhren wir nun nach Neuburg/Donau. Im dortigen Sporthotel gab es nicht nur einen Swimmingpool, sondern auch nettes Bedienungspersonal. Die öffentliche Anprobe der neuen Radltrikots kam auf jeden Fall gut an.
7. Tag
Auf unserer letzten Etappe bekamen wir Polizeibegleitung. Der Sohn von der Fanbeauftragten Florian schnappte sich unser mitgebrachtes Ersatzrad und fuhr mit uns über. Seinen Einstand gab er bei KM 800. Ein Magnumflasche Champagner wurde geköpft und ein wenig Wehmut war dabei, als wir die letzten 60 KM angingen. Immer wieder ließen wir unseren Schlachtgesang 57,58,59,60zig,60zig los.
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 Der Dom war weit, weit weg - Foto: Fanclub
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War das ein Augenblick als wir das Stadt München Schild sahen. Und dann……die Arena. Da lag sie im Sonnenschein. Weiß wie Schnee und ein blauer Himmel wie gemalt. Allerdings brauchten wir fast eine Stunde, bis wir über Umwege den Radweg zur Arena fanden. Doch schließlich standen wir davor. Nachdem wir unser Foto gemacht hatten, ging es in die Arena.
Wir durften schon fleißig anpacken, nachdem die Fanbeauftragte uns den Zutritt ermöglicht hatte. Die Vorbereitungen für die Eröffnungsfeier liefen auf Hochtouren. Nach einer deftigen Brotzeit waren wir mitten im Geschäft. Wir wurden angesprochen, ob wir nicht als Double für Otti Fischer, Christian Uhde, Edmund Stoiber etc. tätig sein wollten. Dann kam auch noch der Hinweis, dass wir alle vor dem Eröffnungsspiel ins Stadion auf den heiligen Rasen einlaufen sollten. Einer von uns sollte dabei sogar die über 100 Jahre alte Traditionsfahne des TSV München von 1860 tragen.
Auch das ZDF wollte uns haben. Die Ereignisse überschlugen sich. Nachdem alles koordiniert war fuhren wir ins Hotel. Natürlich hatte auf den letzten Metern noch einer einen Plattfuß. Am Abend waren wir dann in der Gaststätte „Hinterbrühl“ vom ehemaligen Präsidenten Karl Heinz Wildmoser eingeladen. Ein besonderes Erlebnis für alle. Ihm hatten wir einmal die „Ehrenhauerwürde“ und Ehrenmitgliedschaft in unserem Fanclub verliehen. Es wurde an diesem Abend noch recht spät.
8. Tag
Geplant hatten wir, den Tag ruhig anlaufen zu lassen. Doch es kam so, dass natürlich auch die Bundesgartenschau ein Extra für uns hatte. Ein Gärtner aus Moers hatte in einem Pavillon „Bärwurz“ hinterlegt. Am Eingang wurde wir schon empfangen und konnten sogar ein Radiointerview mit der Geschäftsführerin führen.
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 Geschafft, aber angekommen - Foto: Fanclub
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Danach drehte dann das ZDF mit uns den ersten Teil ihres Berichtes. Wir fuhren gemeinsam mit einem Kamerateam aus der Münchener Innenstadt hinaus zur Arena. Nach Bierhoff waren wir an diesem Tag in den Focus des ZDF gekommen.
Bis zum Spiel waren es noch einige Stunden. Wir wurden mit T-Shirt´s und einheitlichen Capies eingekleidet und verpflegt. Unser Fahnenträger durfte die Traditionsfahne in Augenschein nehmen. Schnell wurden noch Erinnerungsfotos gemacht. Dann wurde es ernst.
Neben den 3 Tenören, Right said Fred und den Spider Murphy Gang nahm unser Mann Quartier. Der Showdown war dann der Einmarsch in die Arena. Hinter dem bayrischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber, dem Oberbürgermeister Christian Uhde und dem Löwenpräsidenten Karl Auer wurde im Gänsemarsch die Prominenz ins Stadion geführt.
Die Radtourteammitglieder betraten das Stadion über gesonderte Eingänge und bildeten zusammen mit vielen Löwenfans eine überdimensionale 1 8 6 0. Ein Wahnsinnsgefühl vor 66.000 Zuschauern im Stadion und Millionen von Zuschauern vor dem Fernseher sitzend gesehen zu werden. Nach den offiziellen Reden und der eigentlichen Erföffnung, liefen wir im Sauseschritt vom Platz, um mit dem Kamerateam vom ZDF zu unseren Plätzen begleitet zu werden. Auch in der Pause wurden wir gefilmt, wie wir uns mit der Arenakarte Getränke und Brezel einkauften. Alles war perfekt, sogar das Spiel gewannen wir. Nach einem Wolkenbruch gelang es uns, trocken zum „Absacker“ ins Hotel zu kommen.
9. Tag
Acht Tage hatten wir pure Sonne und heiße Temperaturen. Es hatte sich über Nacht abgekühlt. Wir fuhren mit der S-Bahn und ein wenig Rucksackgepäck an der Arena vorbei in Richtung München Innenstadt. Die Radler wollten noch einmal auf´s Rad steigen und München von dieser Seite kennenlernen.
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 Glücksgefühl auf dem Rasen - Foto: Fanclub
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So fuhren alle vom Marienplatz zum Deutschen Museum an der Isar. Dort wurden die Räder mit Isarwasser getauft. Anschließend fuhr man zum Hofbräuhaus, zum Viktualienmarkt und zur Theresienwiese. Sightseeing per Rad. Manche bekommen halt nicht genug. Das abschließende Weißwurstessen mit Weißbier im Augustiner war der krönenden Abschluß von Sporthelden, wie sie es sonst wohl kaum ein zweites Mal gibt.
Die Heroes waren Harald Hau, Detlef Holub, Rolf Koprowski, Günter Wachsmann, Ulrich Peter, Rainer Gutsmann und die helfenden Engel/in Wera Flach, Werner Flach und Hans-Ulrich Kress.
Der ICE München-Duisburg brachte die Crew sicher und pünktlich nach Hause.Am Bahnhof war ein kleines Empfangskomitee. Von dort ging es nach Hause. Natürlich mit dem ??????
P.S. Die nächste Tour führt die Beteiligten nach Berlin.
Harald Hau
1. Vorsitzender Niederrhein-Löwen Moers e.V.
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Tag 1 - So nahm die Tour ihren AnfangDie nächsten Tage und weitere Kilometer in den Beinen