Michael Goulian
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Neue Hoffnung für 2008 Für den Amerikaner Michael Goulian endete eine an sich enttäuschende Saison 2007 doch noch versöhnlich mit einem sensationellen zweiten Platz beim Saisonfinale in Perth, wo er einige Favoriten hinter sich lassen konnte. Aber auch dieser Last-Minute-Erfolg konnte den ehrgeizigen Flieger aus Massachusetts mit dem unverwechselbaren grün-weißen Flugzeug nicht besänftigen. Nachdem er bereits zu Beginn der Saison mit einigen kleineren technischen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, beendete Goulian das Jahr auf dem enttäuschenden 8. Gesamtrang. In seiner ersten Saison 2006 konnte er noch einen viel versprechenden 5. Platz einfliegen.
Goulian, einer der sympathischsten und umgänglichsten Piloten des Red Bull Air Race, hat einen sehr aggressiven Flugstil. Nichts desto trotz war er 2007 eines der großen Fragezeichen. Viele hatten sich vom dritten Amerikaner im Rennen Spitzenplätze auf einer Ebene mit seinen Landsleuten Mike Mangold und Kirby Chambliss erwartet. Nachdem er 2007 endlich hinter sich lassen konnte, bereitete Goulian sich intensiv auf die neue Saison vor. “Ich habe fünf Mal die Woche mit meinem Coach trainiert”, erklärt Goulian, der sich auf seine Rennen einstimmt, indem er den Hangar mit seinen Lieblings-AC/DC–Nummern beschallt. “Wir haben vor allem Kraft, Kondition, Beweglichkeit und Koordination trainiert.“ Der Amerikaner, der um sich fit zu halten auch Hockey spielt oder Skifahren geht, ist mit Flugzeugen aufgewachsen und begann bereits als Teenager in der High School mit dem Fliegen. An seinem 16. Geburtstag absolvierte er seinen ersten Soloflug. Auch seine Familie ist im Fluggeschäft tätig und besitzt eine der größten Flugschulen im Nord-Osten von Amerika. Mit 22 wurde Goulian “Advanced U.S. National Champion” und ein Jahr später gewann er die “Fond du Lac Cup Invitational Competition”. 1994 trat er dem amerikanischen Luftakrobatik Team bei und wurde 1995 Landesmeister der Kategorie “Unlimited“. Goulian möchte der Red Bull Air Race World Series 2008 seinen Stempel aufdrücken. Er weiß, dass seine Konkurrenten viel Energie in die technische Modifikation der Flugzeuge gesteckt haben, aber er glaubt weiterhin fest daran, dass schon bald wieder das fliegerische Können der Piloten im Vordergrund stehen wird. “Red Bull Air Race wollte durch das Zulassen von technischen Modifikationen am Flugzeug mehr Spannung in die Rennen bringen” sagt Goulian. “Ich glaube aber, dass diese Modifikationen noch im Laufe der neuen Saison verschwinden werden und wieder die Fähigkeiten des Piloten zählen werden und nicht die Motorleistung des Flugzeugs.“ Goulian, der die wachsende Popularität des Sports in den USA am eigenen Leib miterleben konnte, will 2008 unbedingt öfter auf das Podest und glaubt auch fest daran, den richtigen Weg dahin zu kennen. “Es gibt so viele Passagen in denen man Zeit sparen kann: die Schikane, das Quattro oder die kubanische Acht. Fliegst du nur eine dieser Passagen schlampig, kannst du die anderen Piloten am Podium beglückwünschen, während du selbst früh unter die Dusche darfst.”
2007 8. Platz Sonstige Erfolge 2007 Ausgezeichnet mit dem “Art Scholl Award for Airshow Showmanship” vom internationalen Flugshowverband
Higher Hopes for 2008 “The 2007 season was a disappointment because I only made it to the podium once,” said Goulian. “We weren’t happy at all with the year. We struggled with the plane for much of the season. But getting second in Perth was a great way to finish the year. The key to that race was consistency. We’ll be looking for more of that in 2008. I’ll just focus on putting fast numbers on the board and let the others make mistakes.” The affable Goulian, one of the most approachable pilots in the Red Bull Air Race, has an aggressive style of flying. He was nevertheless one of the big mysteries of 2007 with many expecting the third American in the race to make a move up towards the upper echelons of the standings alongside compatriots Mike Mangold and Kirby Chambliss. Glad to put 2007 behind him, Goulian said he worked hard during the off-season. “I’ve been working out five days a week with a personal trainer,” said Goulian, who gets ready for races by cranking up the volume on his favourite AC/DC tunes in his hangar. “We’ve worked on strength, conditioning, flexibility and coordination. We’ve spend a lot of time doing exercises that will help me specifically with flying.” At 22 he became the U.S. National Champion in the Advanced category and a year later won the Fond du Lac Cup invitational competition. He joined the U.S. National Aerobatic Team in 1994 and was the U.S. National Champion in the Unlimited category in 1995. Goulian wants to have more of an impact in the Red Bull Air Race World Series in 2008. He watched rival pilots put a lot of effort into modifications but he believes the pendulum will soon swing back to a renewed emphasis on better flying. “Red Bull Air Race want to make the race more interesting by allowing different modifications to the planes,” he said. “In my opinion, the mods will more or less stop within a year or so and then we’ll be back to testing pilot skill and not aircraft speed.”
2007 8th Flying achievements 2007 Awarded “Art Scholl award for airshow showmanship” from the International Council of Airshows |







