Nicolas Ivanoff - Porträt der Saison 2007


       


Nicolas Ivanoff - Foto: Jörg Mitter

Name:
Geboren am:
Geboren in:
erlernter Beruf:

Nicolas Ivanoff
4. Juli 1967
Ajaccio, Korsika
Fluglehrer

 


 
         

Kurzporträt:

„Hart, aber herzlich“ 


Kommunikativ, konzentriert, konkurrenzfähig. Nicolas Ivanoff sieht nicht nur wie ein professioneller Flieger aus, sondern ist es auch.  Eine ausgeklügelte Mischung aus französischer Leidenschaft und russischer Härte, welche 2007 in der Red Bull Air Race World Series für Aufsehen sorgen wird. Vorweg ist klar, dass sein Nachname nicht nur ein Souvenir, welches der Großvater 1920 flüchtenderweise über die Grenze mitgebracht hatte, ist. Denn ein zuweilen zu Tage tretender sentimentaler, wenngleich von Stabilität geprägter Zug in Nicolas' Wesen, lässt neben französischer Leichtigkeit auch russisches Erbstück zu Tage treten. 

Abgesehen davon ist der Korse ganz prosaisch Trainer an der renommierten Flugschule Corse Voltige in Ajaccio tätig. Lehrt mit gehobener Stimme und kam selbst doch eher zufällig unter die Glaskuppel einer Extra 300S und in Folge auf den Geschmack. Als er 1990 ein paar Runden mit einem Aerobaten mitfliegen durfte, hatte er den Pilotenschein zwar schon lange im Sack, diese Art der Offenbarung jedoch erstmals am eigenen Leib verspürt. 

Bald darauf nahm Nicolas den Steuerknüppel selbst in die Hand. Mit Erfolg: Im Jahr 2000 mit der französischen Equipe bei der Team-Weltmeisterschaft siegreich. 2004 bei den französischen Unlimited-Meisterschaften als Zweitplatzierter am Podest. Was im selben Jahr folgte, beschreibt der Russe als „die größte Herausforderung, die man sich vorstellen kann“. Sein erstes Air Race. Geflogen in Budapest, und  auf Anhieb am fünften Platz gelandet. Rang 7 in der World Series 2005 folgte. Selbiger - für den Franzosen mit Sicherheit nicht befriedigender - im Vorjahr. 

Aus der Herausforderung sollte 2007 planmäßig ein Meilenstein werden. Das Fluggerät bis ins Detail erforscht und an den Benutzer gewöhnt, sieht sich der 39-Jährige nun in der Lage, das Mittelfeld zu verlassen und Richtung Podest zu steuern.  

  


 


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