Torsten May
Kurzporträt:

„Ich möchte so bleiben wie ich bin, mich nicht verändern lassen“.
Ein Motto, daß Torsten May während seiner gesamten Profilaufbahn nie aus den Augen verloren hat. Als Amateur hat er alles erreicht. 1991 flog May als Nobody nach Sydney zu den Amateurweltmeisterschaften. Zurück kam er als Champion.
Bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona erklomm er den Olymp. Goldmedaille.
Bereits nach drei Jahren bei den Profis boxte der gelernte Feinmechaniker um die Weltmeisterschaft . In der Stierkampfarena auf Mallorca setzte es allerdings eine herbe Niederlage gegen Adolpho Washington. Auch wenn die Zeit danach hart war, zeigte sich: Torsten May ist ein Kämpfer.
Er kam zurück und es folgte etwas wohl einmaliges im Profiboxen. Obwohl er im Kampf gegen den Schweizer Stefan Angehrn klar vorne lag, gab May auf. Selbstzweifel, das Vertrauen in die eigene Stärke war weg. Wieder folgte eine schwere Zeit, aber auch viel Respekt für diese mutige Entscheidung.
Eigentlich glaubte niemand mehr an eine Rückkehr. Mit Ausnahme von Weltmeister-Coach Ulli Wegner: „Ein Mann wie Torsten, mit diesen boxerischen Fähigkeiten und Qualitäten, durfte einfach nicht aufhören“. Wegner sollte Recht behalten. Ende 1999 sicherte sich May den Titel des Europameisters. „Rückschläge muß man verarbeiten und aus Niederlagen lernen. Wenn man umfällt, steht man halt wieder auf. So einfach ist das“, erklärt der Olympiasieger seine Lebenseinstellung. Heute arbeitet May erfolgreich in seinem Kölner Boxcamp „Maylife“.
|
Größte Erfolge: |
Weltmeister der Amateure 1991 |
|
Statistik: |
25 Kämpfe - 22 Siege (12 K.o.), 3 Niederlagen |
|
Letzter Wettkampf: |
EM-Kampf gegen den Ukrainer Alexandre Gurov |
|
Motto: |
„Ich möchte so bleiben wie ich bin“ |





