Was 1896 in Athen mit den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit begann, hat sich zur größten und bedeutendsten Sportveranstaltung weltweit entwickelt. Die Olympische Bewegung zieht die ganze Welt in ihren Bann.
Seit 1924 kommen auch die Wintersportler auf ihre Kosten. In Chamonix fanden die ersten Olympischen Winterspiele statt, die vor der offiziellen Anerkennung durch das IOC unter dem Titel "Internationale Wintersportwoche" stattfanden.
Das Programm der Olympischen Wintersportarten hat sich über die Jahre hinweg immer mal wieder verändert. Es fehlten anfangs Strukturen, klare Reglements und Vorgaben. Sind einige Sportarten schnell wieder von der Bildfläche verschwunden, so gehören einige Disziplinen, wie z.B. Eiskunstlaufen und Skispringen, von Anfang an dazu. Eishockey und Eiskunstlauf fanden vor der Einführung der Winterspiele sogar im Programm der Olympischen Sommerspiele statt.
Große Stars bei den Winterspielen Das IOC gab und gibt aber auch immer wieder Sportarten eine Chance. So feierte beispielsweise Skeleton 2002 in Salt Lake City sein Comeback. Nach den Spielen 1928 und 1948, jeweils zu Gast im schweizerischen St. Moritz, fand diese Disziplin des Schlittensports zunächst keine Berücksichtigung mehr.
 Das offizielle Poster der Olympischen Winterspiele 1948 in St. Moritz
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Analog zu den Sommerspielen brachten auch die Wettbewerbe auf Schnee und Eis große Stars und Sporthelden hervor. Björn Daehlie (NOR), Raisa Smetanina (URS/EUN) und Stefania Belmondo (ITA) gehören zu den erfolgreichsten olympischen Wintersportlern. Langläufer Daehlie aus Norwegen sammelte zwischen 1992 und 1998 insgesamt 12 Medaillen. Smetanina und Belmondo, ebenfalls Langlauf, sind die erfolgreichsten Medaillengewinnerinnen (10 x Edelmetall).
Mit sechs Goldmedaillen errangen die Eisschnellläuferin Lydia Skoblikova (URS) und Langläuferin Lyubov Egorova (URS/EUN) die meisten Olympiasiege bei den Frauen. Bei den Männern distanziert Daehlie mit 8 x Gold den finnischen Eisschnellläufer Clas Thunberg, der genau wie Eric Heiden (USA/Eisschnelllauf), Thomas Alsgaard (NOR/Langlauf) und dem norwegischen Biathleten Ole Einar Björndalen fünfmal auf den Olympischen Thron steigen konnte. Björndalen wird in Vancouver 2010 die nächsten Olympischen Spiele in Angriff nehmen. Seine Chancen auf weitere Goldmedaillen sind nach den gezeigten Leistungen groß.
Deutschlands erfolgreichste Winterolympioniken kommen ebenfalls aus dem Lager der Skijäger. Uschi Disl nennt 9 Olympiamedaillen (1992 - 2006) ihr eigen, während die männlichen Kollegen Sven Fischer (1994 - 2006) und Ricco Gross (1992 - 2006) insgesamt 8-mal aufs Podium gerufen wurden. Auch Claudia Pechstein (Eisschnelllauf) gewann neun Medaillen, sammelte mit fünf Goldenen aber die meisten Siege für Schwarz-Rot-Gold.
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Alle Olympischen Winterspiele auf einen Blick |
Die I. Olympischen Winterspiele 1924  Chamonix, FRA | Die II. Olympischen Winterspiele 1928  St. Moritz, SUI | Die III. Olympischen Winterspiele 1932  Lake Placid, USA | Die IV. Olympischen Winterspiele 1936  Garmisch Partenkirchen,GER |
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Die V. Olympischen Winterspiele 1948  St. Moritz, SUI | Die VI. Olympischen Winterspiele 1952  Oslo, NOR | Die VII. Olympischen Winterspiele 1956  Cortina d´Ampezzo, ITA | Die VIII. Olympischen Winterspiele 1960  Squaw Valley, USA |
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Die IX. Olympischen Winterspiele 1964  Innsbruck, AUT | Die X. Olympischen Winterspiele 1968  Grenoble, FRA | Die XI. Olympischen Winterspiele 1972  Sapporo, JPN | Die XII. Olympischen Winterspiele 1976  Innsbruck, AUT |
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Die XIII. Olympischen Winterspiele 1980  Lake Placid, USA | Die XIV. Olympischen Winterspiele 1984  Sarajevo, YUG | Die XV. Olympischen Winterspiele 1988  Calgary, CAN | Die XVI. Olympischen Winterspiele 1992  Albertville, FRA |
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Die XVII. Olympischen Winterspiele 1994  Lillehammer, NOR | Die XVIII. Olympischen Winterspiele 1998  Nagano, JPN | Die XIX. Olympischen Winterspiele 2002  Salt Lake City, USA | Die XX. Olympischen Winterspiele 2006  Turin, ITA |
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Die XXI. Olympischen Winterspiele 2010 Vancouver, CAN | | | |