Die Olympischen Winterspiele auf einen Blick


Foto: André Helpensteller/sporthelden.de

Was 1896 in Athen mit den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit begann, hat sich zur größten und bedeutendsten Sportveranstaltung weltweit entwickelt. Die Olympische Bewegung zieht die ganze Welt in ihren Bann.

Seit 1924 kommen auch die Wintersportler auf ihre Kosten. In Chamonix fanden die ersten Olympischen Winterspiele statt, die vor der offiziellen Anerkennung durch das IOC unter dem Titel "Internationale Wintersportwoche" stattfanden.

Das Programm der Olympischen Wintersportarten hat sich über die Jahre hinweg immer mal wieder verändert. Es fehlten anfangs Strukturen, klare Reglements und Vorgaben. Sind einige Sportarten schnell wieder von der Bildfläche verschwunden, so gehören einige Disziplinen, wie z.B. Eiskunstlaufen und Skispringen, von Anfang an dazu. Eishockey und Eiskunstlauf fanden vor der Einführung der Winterspiele sogar im Programm der Olympischen Sommerspiele statt.

Große Stars bei den Winterspielen

Das IOC gab und gibt aber auch immer wieder Sportarten eine Chance. So feierte beispielsweise Skeleton 2002 in Salt Lake City sein Comeback. Nach den Spielen 1928 und 1948, jeweils zu Gast im schweizerischen St. Moritz, fand diese Disziplin des Schlittensports zunächst keine Berücksichtigung mehr.


Das offizielle Poster der
Olympischen Winterspiele 1948
in St. Moritz

Analog zu den Sommerspielen brachten auch die Wettbewerbe auf Schnee und Eis große Stars und Sporthelden hervor. Björn Daehlie (NOR), Raisa Smetanina (URS/EUN) und Stefania Belmondo (ITA) gehören zu den erfolgreichsten olympischen Wintersportlern. Langläufer Daehlie aus Norwegen sammelte zwischen 1992 und 1998 insgesamt 12 Medaillen. Smetanina und Belmondo, ebenfalls Langlauf, sind die erfolgreichsten Medaillengewinnerinnen (10 x Edelmetall).

Mit sechs Goldmedaillen errangen die Eisschnellläuferin Lydia Skoblikova (URS) und Langläuferin Lyubov Egorova (URS/EUN) die meisten Olympiasiege bei den Frauen. Bei den Männern distanziert Daehlie mit 8 x Gold den finnischen Eisschnellläufer Clas Thunberg, der genau wie Eric Heiden (USA/Eisschnelllauf), Thomas Alsgaard (NOR/Langlauf) und dem norwegischen Biathleten Ole Einar Björndalen fünfmal auf den Olympischen Thron steigen konnte. Björndalen wird in Vancouver 2010 die nächsten Olympischen Spiele in Angriff nehmen. Seine Chancen auf weitere Goldmedaillen sind nach den gezeigten Leistungen groß.

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Deutschlands erfolgreichste Winterolympioniken kommen ebenfalls aus dem Lager der Skijäger. Uschi Disl nennt 9 Olympiamedaillen (1992 - 2006) ihr eigen, während die männlichen Kollegen Sven Fischer (1994 - 2006) und Ricco Gross (1992 - 2006) insgesamt 8-mal aufs Podium gerufen wurden. Auch Claudia Pechstein (Eisschnelllauf) gewann neun Medaillen, sammelte mit fünf Goldenen aber die meisten Siege für Schwarz-Rot-Gold.

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Alle Olympischen Winterspiele auf einen Blick

Die I. Olympischen
Winterspiele 1924

Chamonix, FRA

Die II. Olympischen
Winterspiele 1928

St. Moritz, SUI

Die III. Olympischen
Winterspiele 1932

Lake Placid, USA

Die IV. Olympischen
Winterspiele 1936

Garmisch Partenkirchen,GER

 

 

 

 

Die V. Olympischen
Winterspiele 1948

St. Moritz, SUI

Die VI. Olympischen
Winterspiele 1952

Oslo, NOR

Die VII. Olympischen
Winterspiele 1956

Cortina d´Ampezzo, ITA

Die VIII. Olympischen
Winterspiele 1960 

Squaw Valley, USA

 

 

 

 

Die IX. Olympischen
Winterspiele 1964

Innsbruck, AUT

Die X. Olympischen
Winterspiele 1968

Grenoble, FRA

Die XI. Olympischen
Winterspiele 1972

Sapporo, JPN

Die XII. Olympischen
Winterspiele 1976

Innsbruck, AUT

 

 

 

 

Die XIII. Olympischen
Winterspiele 1980

Lake Placid, USA

Die XIV. Olympischen
Winterspiele 1984

Sarajevo, YUG

Die XV. Olympischen
Winterspiele 1988

Calgary, CAN

Die XVI. Olympischen
Winterspiele 1992

Albertville, FRA

 

 

 

 

Die XVII. Olympischen
Winterspiele 1994

Lillehammer, NOR

Die XVIII. Olympischen
Winterspiele 1998

Nagano, JPN

Die XIX. Olympischen
Winterspiele 2002

Salt Lake City, USA

Die XX. Olympischen
Winterspiele 2006

Turin, ITA

 

 

 

 

Die XXI. Olympischen
Winterspiele 2010

Vancouver, CAN  

  

  

  


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